Velatrix Defense · Wearable Alerting

Automatic
Shots-Fired
Emergency System

Ein Sensormodul an der Schutzweste. Fällt ein Schuss, meldet es sich selbst — ohne dass jemand einen Knopf drücken muss. Die Leitstelle bekommt automatisch „Shots fired", die Einheitenkennung und die exakte Position. First Responder wissen sofort, wo sie hin müssen.

Auslösung
Vollautomatisch
Alarmzeit
< 2 Sekunden
Träger
Weste / Plattenträger
Status
Prototyping-Phase
Das Problem

Im Ernstfall zählt
jede Sekunde — und
keine Hand ist frei.

Wer beschossen wird, hat keine Zeit, das Funkgerät zu suchen, die eigene Position durchzugeben und dabei ruhig zu sprechen. Genau in diesen Sekunden entsteht die Lücke: Die Zentrale weiß, dass etwas passiert ist — aber nicht genau wo, nicht bei wem, nicht wie akut.

Das Shots-Fired System schließt diese Lücke, indem es die Meldung selbst übernimmt. Der Träger muss nichts tun.

Schematische Darstellung · Sensormodul am Plattenträger

Die Alarmkette

Vom Schuss zur Alarmierung
in unter zwei Sekunden.

Fünf Schritte, die vollständig ohne Zutun des Trägers ablaufen.

Detektion

Das Modul lauscht permanent auf die akustische Signatur einer Schussabgabe — Mündungsknall und Überschallknall haben ein charakteristisches Muster, das sich von Türenschlagen, Baulärm oder Feuerwerk unterscheidet.

Verifikation

Bevor irgendetwas gesendet wird, prüft das System gegen. Mehrere Sensoren werden kreuzgeprüft, das Muster wird gegen bekannte Signaturen abgeglichen. Ziel: kein Fehlalarm, der Vertrauen in das System kostet.

Verbindungsaufbau zur Zentrale

Das Modul baut selbstständig die Verbindung zur Leitstelle auf — über Mobilfunk, mit Mesh-Funk zu benachbarten Einheiten als Rückfallebene, falls kein Netz verfügbar ist.

Automatische Meldung

Abgesetzt wird eine standardisierte Meldung: „Shots fired, shots fired", die Einheitenkennung und die GNSS-Position — als Sprachdurchsage und parallel als strukturierter Datensatz für das Einsatzleitsystem.

Weitergabe an alle Kräfte

Die Position wird an benachbarte Einheiten und anrückende First Responder verteilt und auf der Lagekarte gesetzt. Solange der Einsatz läuft, wird die Ortung fortlaufend aktualisiert — auch wenn sich die Einheit bewegt.

Simulation

So sieht der Alarm
in der Leitstelle aus.

Nachstellung des Meldungsverlaufs, wie er beim Auslösen an der Zentrale eingeht. Beispielhafte Werte — keine Echtdaten, keine Live-Verbindung.

Leitstelle · Eingang Bereit
Demonstration · Werte beispielhaft · keine personenbezogenen Daten
0
Zielwert: Detektion bis Alarmierung
0
Angestrebte Ortungsgenauigkeit im Freien
0
Bedienschritte für den Träger im Ernstfall
0
Angestrebte Laufzeit pro Akkuladung

Entwicklungsziele der aktuellen Prototypengeneration — noch keine zertifizierten Serienwerte.

Modul — Zielspezifikation

Montage
MOLLE / Klett am Plattenträger
Gewicht
Ziel < 180 g
Detektion
Mikrofonarray, mehrkanalig
Ortung
GNSS (GPS / Galileo)
Uplink
LTE / 5G, Mesh als Rückfallebene
Meldung
Sprachdurchsage + Datensatz
Energie
Wechselakku, Ziel 24 h
Schutzart
Ziel IP67, stoßfest
Gehäuse
Eigenfertigung, 3D-Druck
Aufbau

Klein genug,
dass man es vergisst.

Das Modul sitzt an der Weste und stört nicht. Es braucht keine Bedienung, keine App im Einsatz und keinen zusätzlichen Handgriff. Wer es trägt, merkt es erst, wenn es zählt.

Gehäuse und Halterung entstehen bei uns im Haus — dieselbe Fertigung, mit der wir Prototypen und Kleinserien drucken. Dadurch lässt sich die Halterung an vorhandene Westenmodelle anpassen, statt umgekehrt.

Freihändige Auslösung Fehlalarm-Verifikation Netzunabhängige Rückfallebene
Einsatzfelder

Für alle, die alleine
vor Ort stehen.

Sicherheits- & Objektschutzdienste

Einzelposten auf großen Geländen, Nachtschichten, Streifen ohne Sichtkontakt zum Team — genau die Situationen, in denen niemand mitbekommt, dass etwas passiert.

Einsatzkräfte & Behörden

Automatische Lagemeldung ins Einsatzleitsystem, ohne dass die Kraft vor Ort Kapazität dafür aufbringen muss. Die Position steht, bevor gefunkt wird.

Kritische Infrastruktur

Werksgelände, Energieanlagen, Logistikzentren: weitläufige Flächen, in denen ein Ereignis ohne Ortsangabe schwer zu lokalisieren ist.

Ehrlicher Stand

Wo das System heute steht.

Wir verkaufen hier nichts, was es noch nicht gibt. Das ist der reale Entwicklungsstand.

Erledigt

Konzept & Alarmkette

Ablauf von Detektion bis Weitergabe definiert und durchgespielt.

Laufend

Hardware-Prototyp

Sensorik, Gehäuse und Westenhalterung im Aufbau und Test.

Als Nächstes

Feldtests

Erprobung unter realen Bedingungen gemeinsam mit Pilotpartnern.

Geplant

Leitstellen-Anbindung

Schnittstelle zu bestehenden Einsatzleitsystemen.

Pilotpartner gesucht

Sie wollen das System
im Feld testen?

Wir suchen Sicherheitsdienste, Behörden und Betreiber kritischer Infrastruktur, die den Prototyp unter realen Bedingungen erproben. Schreiben Sie uns kurz, in welchem Umfeld Sie einsetzen — wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag.